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Ilse Aigner beim Agrarpolitischen Frühschoppen in Göbrichen

Auf Vermittlung von Gunther Krichbaum war die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der Einladung des Kreisbauernverbandes-Enzkreis gefolgt und sprach im vollbesetzten Festsaal des Gasthofs "Engel" zu Landwirten und Abgeordneten der Region.

In ihrem Vortrag schnitt die Ministerin etliche Themen an. Unter anderem die fortschreitende Stilllegung von Ackerflächen, Probleme mit der so genannten artgerechten Tierhaltung sowie die Verschwendung von Lebensmitteln in der heutigen Wegwerfgesellschaft.

Dabei machte Ilse Aigner klar, dass sie sich als Anwältin der deutschen Landwirtschaft versteht und auch in Europa stets die Interessen der einheimischen Bauern vertrete. Die Probleme der europäischen Landwirtschaftspolitik veranschaulichte die Ministerin so: "Stellen Sie sich vor, Sie haben eine 27-köpfige Familie und müssen sich abends auf ein gemeinsames Fernsehprogramm einigen."

Eigentlich hätte Ilse Aigner schon auf dem letzten Kreistag des Bauernverbandes Enzkreis sprechen sollen. Doch dann hatte ihr der Dioxin-Skandal einen Strich durch die Rechnung gemacht, weshalb sie nun extra zu einem "kleinen Bauerntag" in den Enzkreis gekommen war. Damals wie heute war es Gunther Krichbaum gewesen, der den Termin vermittelt hatte. Neben rund 50 Landwirten waren auch die Abgeordneten Erik Schweickert, Memet Kilic, Marianne Engeser und Viktoria Schmid zu gegen.

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