50.000 Euro für Breitbandausbau in Mühlacker

In Berlin hat Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, heute der Stadt Mühlacker einen großzügigen Förderbescheid für den Breitbandausbau zugeteilt. Das berichten die beiden Bundestagsabgeordneten Katja Mast und Gunther Krichbaum aus Berlin. Die Stadt Mühlacker darf sich über die maximale Fördersumme von 50.000 Euro im Rahmen der ersten Stufe des Breitbandförderprogrammes des Bundes freuen. Das Geld dient der Planung von Ausbauprojekten für schnelles Internet und zur Erstellung von Antragsunterlagen für eine weitere Bundesförderung.Das BMVI vergibt dann in einem zweiten Schritt bis zu 15 Millionen Euro je Projekt, um unterversorgten Gebieten einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde zu ermöglichen.

"Schnelles Internet für alle ist von herausragendem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interesse für den Standort Deutschland“, so Mast und Krichbaum, „Mittel- bis langfristig sind gigabitfähige Netze ganz entscheidend für wirtschaftliches Wachstum. Deshalb ist die Anbindung von Städten und ländlichen Regionen mit schnellem Internet eine so zentrale Aufgabe für unser Land.

Der marktgetriebene Breitbandausbau kommt häufig ins Stocken, wenn die Wirtschaftlichkeit für einen Ausbau nicht mehr gegeben sei. Deshalb greifen sowohl der Bund als auch die Bundesländer durch Fördermaßnahmen ein, um diese Lücke zu schließen. Hierbei machten Mast und Krichbaum deutlich, dass der Hebeleffekt für Investitionen erfreulich hoch sei: Für jeden Euro Fördermittel werden doppelt so viele private Investitionen ausgelöst. Der Zweckverband Breitbandversorgung hatte bereits im Sommer letzten Jahres ebenfalls einen Zuschuss des Bundes erhalten.

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