Arlingertunnel kommt - Westtangente wird fortgeführt

Auf einer Veranstaltung in Berlin hat Bundesverkehrsminister heute 2,1 Mrd. Euro für neue Straßenprojekte freigegeben. Hier eine Pressemitteilung, die Gunther Krichbaum gemeinsam mit seiner SPD-Kollegin Katja Mast veröffentlicht hat:

 

In Berlin hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt heute die Mittel für den „Arlingertunnel“, also den Weiterbau der Pforzheimer Westtangente bis zur Wildbader Straße freigegeben. Das berichten die beiden Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum und Katja Mast, die heute persönlich von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt unterrichtet wurden.

 

„Es ist ein wirklich sensationelles Ergebnis für unsere Region, dass der Arlingertunnel so schnell kommt“, freuen sich die beiden Abgeordneten. Erst im Juli 2015 verkündete der Verkehrsminister den Baustart für den ersten Bauabschnitt, im November 2015 begannen die Bauarbeiten. „Es war nicht damit zu rechnen, dass die Fortsetzung der Westtangente tatsächlich schon ein Jahr nach dem Spatenstich gesichert sein würde. “ Angesichts der vielen Verkehrsprojekte, die in ganz Deutschland in der Planung sind, sei es gut, dass die Baufreigabe für den letzten Abschnitt des ersten Bauabschnitts jetzt erfolgt sei. „Es ist wichtig, dass hier jetzt Klarheit herrscht, denn durch ein mehrjähriges Warten für den nächsten Bauabschnitt hätte im Umfeld der Dietlinger Straße über Jahre hinweg eine erhöhte Verkehrsbelastung gedroht. Deshalb haben wir schon im letzten Jahr darauf hingewiesen, dass wir dringend auch den zweiten Bauabschnitt brauchen, um diese Belastung zu verhindern. Damit konnten wir offensichtlich das Bundesverkehrsministerium überzeugen“. Beide Abgeordnete betonen zugleich, dass sie in Fragen der Infrastruktur stets eng zusammenarbeiten: „Die große Einigkeit der regionalen Abgeordneten bei unseren Straßenprojekten hilft ganz sicher, in Berlin überzeugend aufzutreten.“

 

Die Abgeordnete verweisen zudem darauf, dass die heutige Baufreigabe nur möglich wurde, weil die Große Koalition den Haushalt des Bundesverkehrsministeriums in den letzten Jahren stetig erhöht hat. Standen 2013 noch 10 Mrd. Euro für die Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung, werden es 2017 14,5 Mrd. Euro sein. „Investitionen in unsere Infrastruktur sind der Schlüssel für Wachstum und Wohlstand auch in Zukunft. Wir haben den Verkehrshaushalt seit 2013 deutlich erhöht, ohne das mit neuen Schulden finanzieren zu müssen. Solide Haushaltspolitik und Zukunftsinvestitionen passen also zusammen“, so Krichbaum und Mast.

 

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