„Betet für uns!“ – Volker Kauder spricht über die weltweite Christenverfolgung

„Betet für uns, dann vergesst ihr uns nicht.“ Darum hatte einst der Papst der Kopten den Fraktionsvorsitzenden der CDU/ CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder, gebeten. Und diese Bitte gab Kauder am Sonntag den rund 130 Zuhörern im Heimsheimer Schlosshof mit auf den Heimweg. Zuvor hatte der Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Tuttlingen-Rottweil über die Lage der bedrängten und verfolgten Christen in aller Welt gesprochen. Eingeladen dazu hatte ihn Gunther Krichbaum, der Kauders Sorge um die christlichen Schwestern und Brüder teilt und selbst auch immer wieder Veranstaltungen zu diesem Thema ausrichtet bzw. daran teilnimmt. 

Parteipolitik und Wahlkampf blieben in Heimsheim außen vor, auch wenn der neue CDU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Böblingen, Marc Biadacz, ebenso wie Krichbaum vor Beginn der Veranstaltung einige Worte an die Zuschauer richtete. Kauder nahm die Zuhörer mit auf eine Reise durch jene Länder und Regionen der Erde in denen Christen ganz besonders bedrängt sind. Der Fraktionsvorsitzende kennt die Situation dort aus eigener Erfahrung, schließlich setzt er sich bereits seit vielen Jahren für seine verfolgten Glaubensschwestern- und brüder ein und reist regelmäßig in diese Gebiete. Ob in Indien, Pakistan, Saudi-Arabien, China oder der Türkei. Kauder spricht die Probleme in seinen Gesprächen mit den politisch Verantwortlichen an und verwies darauf, dass auch Bundeskanzlerin Angela Merkel dies immer und immer wieder täte. Den sowohl für die Kanzlerin als auch ihn stünde fest: „Wo es keine Religionsfreiheit gibt, gibt es gar keine Freiheit.“

Zurück