Gunther Krichbaum in der BILD zum Thema: "Wie teuer wird Macron für uns?"

Gunther Krichbaum (CDU), Chef des Europa-Ausschusses, lehnt Zugeständnisse beim Schuldenmachen an Frankreich strikt ab. Die Aufweichung des Stabilitätspaktes durch Ex-Kanzler Schröder und Präsident Chirac habe verhängnisvolle Folgen gehabt. „Eine Vergemeinschaftung von Schulden lehne ich strikt ab, zumal die europäischen Verträge dies klar ausschließen. Frankreich muss nun endlich die notwendigen Reformen anpacken, um wieder wettbewerbsfähiger zu werden. Das hilft ihnen selbst und damit auch Europa.“ Hier gehts zum ganzen Artikel:

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Er gilt schon jetzt als Liebling der deutschen Politik: Frankreichs frisch gewählter Präsident Emmanuel Macron (39) wird sowohl von CDU als auch SPD gefeiert!

Und sein erster Besuch führt Macron nach Deutschland, schon kurz nach der Vereidigung am Sonntag will er in Berlin Kanzlerin Angela Merkel treffen.

Gestern gaben sogar die Börsen leicht nach, weil Anleger keine Unsicherheit mehr fürchten und Aktien mit Gewinn verkauften.

Aber was bedeutet Macrons Politik wirklich für Deutschland?

Im Wahlkampf hatte er u.a. Eurobonds gefordert, eine Vergemeinschaftung von Schulden innerhalb der EU. Gleichzeitig sprach er über einen EU-Finanzmininister, eine gemeinsame EU-Arbeitslosenversicherung und eine EU-Einlagenversicherung.

Ideen aus dem hoch verschuldeten Frankreich (2,16 Billionen Euro), bei denen in Deutschland die Alarmglocken schrillen.

„Weder die Eurozone noch Frankreich leiden an zu wenig Schulden“, sagt Finanzstaatssekretär Jens Spahn (36, CDU) zu BILD. „Es geht um Reformen für mehr Investitionen und Wachstum, in Frankreich, in Deutschland, in ganz Europa. Hier wollen wir gemeinsam mit dem neuen französischen Präsidenten zuerst ansetzen.“

Auch FDP-Chef Christian Lindner warnt: „Frankreich löst seine Probleme nicht auf Pump, sondern mit Wirtschaftsreformen. Wir hoffen auf Macron, aber mehr Schulden als erlaubt darf auch er nicht machen. Wenn die Regeln gebrochen werden, wird nur EU-Skepsis angefeuert.“

Gunther Krichbaum (CDU), Chef des Europa-Ausschusses, lehnt Zugeständnisse beim Schuldenmachen an Frankreich strikt ab. Die Aufweichung des Stabilitätspaktes durch Ex-Kanzler Schröder und Präsident Chirac habe verhängnisvolle Folgen gehabt. „Eine Vergemeinschaftung von Schulden lehne ich strikt ab, zumal die europäischen Verträge dies klar ausschließen. Frankreich muss nun endlich die notwendigen Reformen anpacken, um wieder wettbewerbsfähiger zu werden. Das hilft ihnen selbst und damit auch Europa.“

 

EU-Parlaments-Vize Alexander Lambsdorff: „Wir sind alle glücklich, dass Macron gewählt wurde, aber eine Vergemeinschaftung von Schulden in der EU darf es auch unter ihm als Präsidenten nicht geben.“ (km, pro, rs)

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